Cyberspace: Realm of the Cybernaut

Soweit ich informiert bin, ist es so, dass der Duden als Repräsentant des deutschen Sprachschatzes Worte in sein Verzeichnis aufnimmt, die hinreichend oft in der lebendigen Sprache verwendet werden. (Selbst verwende ich noch den Wahrig von Ende der Achtziger, mit alter Rechtschreibung und ohne Cyberspace und Mutterficker.)

Interessanter ist natürlich gegebenenfalls “Cyberspace” in einer Art zu definieren, die das Hinterlegen bei einem Patentwahrer ermöglicht. (“Cyberspace ist Magenta mit einem leichten Gelbstich”).

Cyberspace…

Kybernetik oder Regelung und Nachrichtenübertragung in Lebewesen und Maschinen

Cybernetics or control and communication in the animal and the machine

die Kunst der Regelung der Rückkopplung, um Überhitzung zu vermeiden. Der Mechanismus wurde weiterentwickelt zu Rückkopplungen zweiter bzw. n-ter Ordnung, d.h. zu Schaltern, die Schalter schalten konnten.

Manfred Kyber: “Aber eines fehlte ihm bei all seinem großen Reichtum: das waren die Schlüssel zu den Toren des Himmels.”

durch seine Bestimmung definierter besonderer Innenraum

Das PentAGON ,in seiner Weltsicht des Kampfes und der Bedrohung,beschreibt sich den Cyberspace selbstredend so, wie es gerade passt. Diese Arbeitshypothese stellt meines Erachtens eher das, was ich als “das Netz” bezeichnen würde, in den Vordergrund, das technische Nervensystem, in dem der Cyberspace, der hier lediglich als “a global domain” [Domäne (von lateinisch dominium über französisch domaine „Herrschaft, Herrschaftsbereich“)] erscheint, existiert. Da verwundert es mich, das sie es nicht our global domain nennen…

Cyberspace beschreibt ursprünglich ja etwas Zukünftiges, das, sagen wir mal, seit der Verschaltung von Prozessoren und Telekommunikationsnetzen, im Entstehen ist. Ich verstehe es so, das es darum ging, die besondere Qualität zu erfassen, das meine Spielwelt im C64 erst nach dem Einschalten und Hochladen existierte – ein Multi-User-Dungeon aber eine Eigenexistenz entwickelt, im Grunde sogar existiert, wenn es nicht von aktuellen Spielern realisiert wird. Cyberspace meint auch die Repräsentation der und die Datenströme, die die Akteure des Netzes – Maschinen, Menschen und Institutionen- austauschen. Der Umstand, das sich gedankliche Welt im elektronischen Milieu manifestiert.

Cyberspace ist Science Fiction aus den 80ern, Diskurs aus den 90ern, der Hype des Milleniums und glaubte man manchen Redenschwingern, damit erledigt. Für mich ist es jedoch immer noch Zukunftsmusik, denn: Diese Welten sind hinter der Mattscheibe, durch ein `window´ nehme ich meine Einblicke, ich bin nicht darin, in diesen Räumen, kann diesen Umstand der sinnlichen Abtrennung und die “reale” Welt um mich herum jedoch manchmal vergessen, ausblenden, . Virtual Reality ist ein vielversprechender Ansatz; mit Goggles vor den Augen gelang mir das völlige Eintauchen in die Kunstwelt in knapp einer Minute.

Die Bots sagen: Wie denn, was denn?… Wenn Cyberspace der Raum ist, der entsteht, weil er durch Regelwerk beschrieben und geformt wird, dann ist doch das gesamte Universe des Schöpfers Kyberraum.. und dann lachen sie blechern und bekreuzigen sich….

Gibson hatte eine Schnittstelle zwischen unserem organischem und dem technologischen Nervensystem im Sinn, durch Disassemblierung der maschinensprachlichen Datenteilchenwellen werde Cyberspace dergestalt wahrnehmbar, wie das immanente Design der allmächtigen Kybernetik, bzw. unsere eigenkreativen Schöpfungen ihn sich uns präsentieren und würde ich den Demagogen der Investitionsgelderlangung mich anvertrauen, glaubte ich vielleicht, das es nicht mehr lange dauert, bis ich mich direkt in jene Sphäre einklinken kann, halte es jedoch für sinniger naheliegende Methoden zu nutzen.

Um beim an der Käsetheke Schlange stehen zu skypen und, so ich denn Gefallen daran finde, zu twittern, gibt es mobile Terminals und wie man visioniert, werden das Netz und die Prozessoren die Welt der Produkte bald durchdringen – ich rede manchmal mit Dingen…

Mein Bewusstsein lade ich hier hoch, fragmentarisch, im Multimediazettelkasten meines blogs, angefüllt und verknüpft mit geistigem Werk Anderer, das mir die bots nahelegen. Den bots erlaube ich zeitweise meinen Körper für ihre Zwecke zu nutzen, wiewohl ich mir gerade noch bewusst zu seien glaube, dies sei Phantasie.

Mit Elektronik stabilisierte Traumsubstanz nährt die Larve des Cyberspace.

Cyberspaces sind erzeugte Realitäten des Internets (bzw. die Gesamtheit der Datenflüsse?), symbolvermittelt so wahrnehmbar wie das Schnittstellendesign es erlaubt und grundsätzlich interagier- und manipulierbar?. Sie können die vorgefundene Realität begleiten, ergänzen, durchsetzen und prinzipiell ununterscheidbar sein?

in einem Buch versinken ist nicht Cyberspace, in einem Multiplayerspiel ja,, wie steht es mit online-pong, solo mode?

mindfuck im chatroom? telefohnsex? teledildoniK? Cybersex?

am Bankautomaten Geld ziehen: Cyberspace?

mit dem Mobilphon bezahlen? Cyberspace?

ich für meinen Teil nenne mein hier am Rechner sitzen am Internet, bzw. www durchforsten

wenn ich die Trennung vergesse, bei einer visuell und von der Motivationsführung gut gemachten Spielwelt, kriege ich eine Ahnung von CS

vielleicht sollte ich mal nach einem Browser schauen, der mir Datenströme, nicht nur SchreibtischDokumente veranschaulicht, Einbildung ist bei mir kein Problem…

Raumwahrnehmung, sinnliche Wahrnehmung…

Sonnenbrille mit Googledisplay ist meines Erachtens weniger CS als Steißbein-Elektroschocksonde

will sagen: wie würdest Du dir Cyberspace wünschen?

mehr als 2D VR ist für mich unabdinglich, die Codeebene der Wizards stellt sich ja wohl eher als meditativer Zustand inbrain dar..

aber ich sowieso: reite momentan Win2K auf Pentium3,, wenns gleich qualmt isses steampunk…

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2 comments on “Cyberspace: Realm of the Cybernaut
  1. Chris says:

    …nach der Lektüre dieses (sowie den anderen) sehr aufschlussreichen Artikels komme ich zu folgendem Schluss:(welcher kein solcher ist; mir nur gerade die optimierte Formulierung duch die Putzfrau entrissen wurde; wie soll man da auch denken; alles voller Cyber-Essig hier)

    Das/den Cyberspace, nach der Definition die ich für brauchbar und erstrebenswert halte, gibt es noch nicht.

    “Otherland” war ein tolles Buch; der Cyberpace wurde dort recht deutlich beschrieben: Ziehe ich an einem Bankomat Kohle, ob nun mit der Hand, oder dem 1-0-1-0er-Gegenstück dazu ist das noch kein Raum; ein Vorgang in diesem, der des Namens würdig ist; der mich futurologischen Cyber-Nerd befriedigt.

    Rasenmähermann….schon eher. Nur nicht so böse^^

  2. nexuslex says:

    also cyberspace gibbet, nur rein kommen wir noch nicht so recht… bzw. die verbindung zu den avataren isnur so lala… ischparma auf goggles….

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