Lem, Gassner und der Maulwurf

Erst hat er mich freundlicherweise auf eine Schlurigkeit meinerseits hingewiesen, dann ist er mir auch noch in den Verästelungen eines Forums über den Weg gelaufen. Die dort erwähnte Literaturliste war ein verdörrter link, hier (carpe / verzweigte Literaturresource) gibts es einen Aktualisierten, der aber nach hier (literaturwelt,das Literaturportal) weiterverbunden wird , und dort findet sich dann fürwahr die kommentierte Linksammlung.

Grund genug für mich diesen strings zu folgen

Dieser link zu Hyperizons, einem Hypertextprojekt lebt noch , ein anderer link aus dem Bibliothekarsforum lies sich auf diese beeindruckende search-resource rekonstruieren. Und wegen dieser Liste von Austroliteratur im WWW kam die Frage um die es da ging auf.

This page contains links to Michael Hauben’s and Ronda Hauben’s on-line Netbook, Netizens: On the History and Impact of Usenet and the Internet. This netbook presents the history and impact of various aspects of the Net: the Internet, ARPANET, Usenet, etc.

“…bemerke ich jetzt schon, auch wenn es noch nicht viele sind, sich auf dem Schreibtisch anhäufende Blätter, die zu mir gekommen sind, die ich aber nicht mehr alle lesen und verdauen kann. Deswegen denke ich über einen eventuellen Zugang zum Internet nicht ohne Furcht – nicht, weil ich mich vor nackten weiblichen Hintern oder anderen zum Bösen verlockenden Informationen, an denen es im Internet nicht mangelt, fürchten würde, sondern weil ich weiß, daß der Überfluß der traditionellen Information, die zu mir auf Papier und nicht über den Bildschirm (des Monitors) kommt, dazu führte, daß ich auch ohne Fälschungen oder Viren fast keine anderen außer strikt wissenschaftlichen Texten lese, weil ich keine Zeit mehr für etwas anderes habe.”,(Stanislaw Lem, Eine Arche Noah für das Internet, 1996)

“Dazu brauchen wir keine gedankenlose Netze, keine tausendfachen Telefone, Faxe und interaktiven Medien, sondern eine im Netz befindliche Entsprechung für eine die Information bewertende Intelligenz, die alles, was Informationsmüll ist, vernichten und wie ein Filter nur den Zufluß von Nachrichten und visuellen Inhalten, die nicht das Böse und Dummheit propagieren, zulassen würde, und die all dem nicht schadet, was für den Menschen von Nutzen sein könnte. Wir können gegenwärtig aber von solchen “Implantaten” im Internet nur träumen.” (Lem)

“Anders gesagt, das Internet erlaubt heutzutage die Bewahrung der Anonymität der Absender, und im Politikbereich kann dieser Unterschied einen Unterschied zwischen Frieden und Krieg bedeuten.”(Lem)

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One comment on “Lem, Gassner und der Maulwurf
  1. oliver says:

    Hm, naja. Carpe.com und Literaturwelt.de doppeln sich aktuell. der Content soll eigentlich zu Literaturwelt, aber … (Und aus carpe soll was seit Jharen geplanten werden, was aber probleme aufwirft konzeptioneller Art) An sich sollten aber die Ressourcen von jeder der Pages mit 1 Klick erreichbar sein😉
    Eingestampft (was ich ansonsten ungern tue) hab ich kürzlich nur die Zeitschriftenliste, die wahrhaft archivalischen Charakter hat😉

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