Fair Play

Sehr angenehm ist es, morgens nicht mit dem Gefühl aufzuwachen, man mache sich gegenüber seinen Mitmenschen schuldig. Obwohl man mit einem Gnadenbrot dahindarbt, obwohl man so kooperativ ist, den Arbeitsmarkt nicht unter Druck zu setzen, obwohl man Steuergelder vor der Vereihnahmung durch nimmersatte Bonzorganismen bewahrt.. es fällt schwer, mag eine Kunst sein, in der H IV – Behandlung, ein ausgeglichenes und erträgliches Leben zu führen. Mir zumindest gehen Dinge zu Herzen, die doch höchstens von abstrakter Bedeutung sind und ich habe in letzter Zeit  gelitten.

Normalerweise versuche ich andere Menschen mit meinen Verfinsterungen nicht all zu sehr zu behelligen, aber jetzt, da ich ein wenig fühle als sei diese Depression zu überwinden, zieh ich den Auswurf mal elegant über die Nase und klatsch den viskosen Klumpen hier nett in meinen Blogvorgarten.

Unnötige Brotsfresser, sozialverträgliches Frühableben, Arbeit um jeden Preis, Leiden oder Leisten, Leistung muss sich wieder lohnen, nur wer arbeitet soll auch essen, Hauptsache in Arbeit,        nchnchhhh     fffftttttt.

So und jetzt schaun wir mal das wir was Gutes dem abgewinnen. Aus einem leeren Kühlschrank was Leckeres zaubern,… die Teams scheinen in Ordnung und im Grunde müssen ja wir alle schauen, das wir im Getriebe der Technokratie unsere Menschenwürde und Lebensfreude bewahren. Insofern ein Danke an meine Betreuerinnen und Sachbearbeiterinnen; mit Freundlichkeit schluckt sich auch die bittere Medizin leichter.

An die Hüllen in den Corporations, den abstrahierten think-tanks, an die Bundesverräter und weiteren Handlanger der Anderen: WIR, sind fühlende, lebendige Menschen, und wir wissen, wo ihr wohnt. Soziale Marktwirtschaft oder Antagonismus!

Go fuck your self!

2 Responses

  1. Yeaaah! Against Multi-Cons and Bullshit-Think-tanks!

    Wöööörd!

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