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“Zucker ist der kulinarische Kitt, der gemeinsame Nenner des Festes. Das ist kein Zufall. Zucker beeinflusst die Stimmung – im Prinzip wie Alkohol – nur mit dem Unterschied, dass Zucker nicht benebelt. Er sorgt dafür, dass sich in unserem Gehirn ein Botenstoff namens “Serotonin” bildet. Serotonin ist – vereinfacht gesprochen – ein Bote für die guten Nachrichten. Ist sein Gehalt erhöht, dann fühlen wir uns wohl; Depressive leiden unter einem Mangel. Natürlich braucht der Mensch nicht unbedingt Zucker, um sich auf dieser Welt behaglich zu fühlen. Normalerweise sorgt das helle Tageslicht für stabile Serotoninpegel. Aber dieses Licht fehlt uns im Winter. Schließlich stammt der Mensch entwicklungsgeschichtlich aus den sonnigen Tropen.
Kein Wunder, dass wir zurzeit der Wintersonnenwende, also den kürzesten Tagen und den längsten Nächten eine Fress- und Lichtorgie feiern, mit Marzipan, Kerzen und wärmenden Düften. Deshalb hängen Zuckerkringel beim Lametta und keine Essiggurken. Deshalb gibt es an Weihnachten Plätzchen, Lebkuchen und Zimtsterne. Deshalb trinken wir ein Gläschen zum Stollen, schauen in den glitzernden Lichterbaum mit seinen vielen Kerzen – und fühlen uns wohl.” ( Udo Pollmer )
” Als Rauhnächte (auch Raunacht oder Rauchnacht) sind einige Nächte um den Jahreswechsel, denen im Brauchtum Österreichs und des südlichen Deutschlands besondere Bedeutung zugemessen wird. “(wiki)
Um die Christen gegen dieses Fest zu immunisieren, setze die Kirche dem heidnischen Sonnengott die “wahre Sonne” das “wahre Licht der Welt” entgegen. ( Eckhard Bieger S.J. )
“Die Sonne ist ein 1,4 Millionen Kilometer großer Gasball, der hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium besteht und 99,8 Prozent der Masse des Planetensystems in sich vereint. Im 15 Millionen Grad Celsius heißen Zentrum der Sonne verschmelzen Atomkerne von Wasserstoff zu Helium. Die dabei frei werdende Energie wird durch Strahlung und Gasströmungen (Konvektion) bis zur sichtbaren, 6000 Grad heißen Sonnenoberfläche transportiert und dort in den Weltraum abgestrahlt.” ( Max Planck Gesellschaft für Sonnensystemforschung)
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Schöne Zusammenstellung! Dazu paßt noch Franziskus’ Sonnengesang. Alles andere muß in diesen lichtlosen Tagen die Technik regeln. Zur Stimmungsaufhellung helfen auch Lampen (“daylight”) mit mindestens 4700 K.
oh, vielen Dank, wenn man die Lampen jetzt noch in Monitore integrieren könnte wäre toll. Wird man nachher noch braun beim Surfen
Immer hilft auch flüssiges Sonnenlicht, Lebenswasser
Da gibt’s doch diese Hollywood-Spiegel mit den vielen Glühbirnchen im Rahmen – mit etwas Geschick ließe sich das auch um ein Display zimmern…